Psychologische Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche

„Der Sturm wird stärker. Ich auch.“

                                                                                Pippilotta Langstrumpf

Psychologische Diagnostik und Therapie für Kinder und Jugendliche

Wenn es Ihrem Kind aufgrund von Verhaltensauffälligkeiten oder emotionalen Problemen schwerfällt, den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden, wenn Sie Fragen zur Entwicklung Ihres Kindes haben, bevorstehende Veränderungen bzw. Entscheidungen zu Verunsicherungen bei Ihrem Kind führen, bin ich gerne für Sie und Ihr Kind da.

 

Bei folgenden Themenbereichen biete ich meine Unterstützung an:

Intelligenz- und Entwicklungsabklärung: Überprüfung des Entwicklungsstandes, des Intelligenzniveaus und der Schulreife

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo sich zu entwickeln. Schulpflicht und Schulreife gehen nicht immer Hand in Hand. Eine umfassende Entwicklungsdiagnostik kann Auskunft geben, ob das Kind altersgemäß entwickelt ist.

 

Lern- und Leistungsprobleme in der Schule bzw. bei der Ausbildung: Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche), Dyskalkulie (Rechenstörung), Teilleistungsstörungen, Konzentrations- und Motivationsprobleme, Prüfungsangst, usw.

Lernschwächen können den Schulalltag belasten und dem schulischen Erfolg im Weg stehen. Bei einer Lese-Rechtschreibschwäche haben Kinder und Jugendliche Probleme flüssig zu lesen, Gelesenes zu verstehen und Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung. Wenn es Schwierigkeiten beim Lösen einfacher Rechenaufgaben gibt, liegt zumeist eine Rechenstörung vor. Bei Konzentrations- und Motivationsprobleme gibt es Schwierigkeiten sich aufs Lernen zu konzentrieren. Leistungs- und Motivationsprobleme gehen oft Hand in Hand.

 

Verhaltensauffälligkeiten: AD(H)S, aggressives Verhalten, sozial unsicheres Verhalten, übermäßige Schüchternheit, usw.

Manche Kinder und Jugendliche zeigen einen Mangel an Ausdauer bei fremdbestimmten Beschäftigungen, den raschen Wechsel von einer Tätigkeit zur nächsten sowie eine überschießende motorische Aktivität. Es zeigen sich Anzeichen von Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Wieder anderen Kindern und Jugendlichen fehlt es an notwendigen Kompetenzen um mit alltäglichen Belastungen und stressigen Situationen umzugehen. Dies äußert sich oftmals in Form von Aggressionen oder Schüchternheit und sozialem Rückzug und kann zu einem problematischen Sozialverhalten führen.

 

Emotionale Probleme: Ängste, Depressionen, Selbstwertproblematik, usw.

Angststörungen oder Phobien bestehen dann, wenn Ängste unbegründet, übertrieben und länger anhaltend sind. Manche Jugendliche reagieren auf Ängste mit Panikattacken. Bei Depressionen sind Traurigkeit, bedrückte Stimmung und Freudlosigkeit verhältnismäßig stark ausgeprägt. Bei jüngeren Kindern zeigen sich vielfach körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Herzklopfen, usw. In der Pubertät nimmt die Wahrscheinlichkeit eine Depression zu entwickeln zu.

 

Psychosomatische Beschwerden: Bauchweh, Kopfweh, Schlafstörungen, Enuresis (Einnässen), Enkopresis (Einkoten), Veränderung des Essverhaltens, usw.

Körperliche, psychische und soziale Faktoren wirken zusammen. Eine medizinische Abklärung gibt Auskunft, ob eine organische Erkrankung vorliegt. Die Ursachen für psychosomatische Beschwerden können vielfältig sein, wie z.B. Probleme und Spannungen innerhalb der Familie, eine Trennung/Scheidung der Eltern, Stress bzw. hohe Leistungsanforderungen, Ängste, Geburt eines Geschwisterchens, negative Erlebnisse, usw.

 

Schulverweigerung und Mobbing:

Probleme mit der Schule stellen das Kind und die Eltern vor eine große Herausforderung. Schlechte Noten, Schulangst, Schulverweigerung können Konsequenzen sein. Probleme mit Lehrern und Mitschülern sowie Mobbing sind häufige Gründe von Schulangst. Schulproblemen können auch psychische Probleme zugrunde liegen.

 

Traumatische Ereignisse:

Verlust, Tod, Gewalt, usw.

Wenn Kinder und Jugendliche Krisen oder Schicksalsschläge wie z.B. Erkrankungen, Unfälle, Todesfälle, Trennung von geliebten Menschen erleben oder miterleben, kann sich das auf unterschiedliche Weise äußern. Manchmal zeigen Kinder und Jugendliche sofort, oft aber auch erst nach Wochen oder Monaten Reaktionen. Unverarbeitete Emotionen liegen hier häufig als Ursache zugrunde.

„Das habe ich noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“

  Pippilotta Langstrumpf           

Psychologische Diagnostik

Bei Kindern und Jugendlichen setzt eine psychologische Therapie eine umfassende diagnostische Abklärung voraus. Diese bildet die Grundlage, um ihr Kind optimal psychologisch und pädagogisch zu unterstützen und einen individuell auf ihr Kind abgestimmten Behandlungsplan zu erstellen.

Die diagnostische Abklärung beinhaltet ein Explorationsgespräch mit den Eltern, in dem ich Näheres über die aktuelle Problematik und die Entwicklung des Kindes erfrage. In diesem wird die Anzahl der Diagnostiktermine festgelegt. Je nach Fragestellung können dies in der Regel zwei bis drei Termine sein.

Die Diagnostik ihres Kindes erfolgt spielerisch und altersgerecht. Zur Diagnostik verwende ich wissenschaftlich anerkannte psychologische Tests. Die Diagnostik erfolgt in der Regel ohne Beisein der Eltern.

Ein ausführliches Beratungsgespräch, in dem die Ergebnisse der Diagnostik und die darauf aufbauenden Behandlungsmöglichkeiten und Empfehlungen besprochen werden, sowie ein schriftlicher Befund schließen den Diagnostikprozess ab.

 

Psychologische Therapie und Wahrnehmungsförderung

Je nach Entwicklungsstand, Stärken und Interessen des Kindes verwende ich unterschiedliche psychologische und psychotherapeutische Methoden, um die emotionale Befindlichkeit zu verbessern, Ängste zu mindern, soziale Kompetenzen zu fördern und Ihr Kind zu stärken.

Spieltherapeutische Ansätze (Rollenspiele, Puppenspiele, usw.) geben dem Kind die Möglichkeit zum Aufbau einer positiven Ich-Identität, zur Integration von Stärken und Schwächen und zur Förderung der Kontakt- und Beziehungsfähigkeit.

Therapeutisches Zaubern (nach Annalisa Neumeyer) verbindet hypnotherapeutische und systemische Konzepte. Durch das Element Zaubern gelingt es Kindern leichter aus einer Abwehrhaltung herauszukommen. Lösungsprozesse werden dadurch in Gang gesetzt und neue Fähigkeiten erlernt.

Bei den verhaltenstherapeutischen Methoden verwende ich wissenschaftlich anerkannte Therapie- und Trainingsprogramme zum Aufbau funktionaler Kognitionen und zur Förderung sozialer Kompetenzen und Problemlösefähigkeiten.

Legasthenie- und Dyskalkulietraining biete ich mit einem individuellen, auf das Kind abgestimmten Therapieplan zur Förderung der Lese- und Rechtschreibfähigkeiten und der Rechenfähigkeiten an. Neben der Lese- und Rechtschreibkompetenz bzw. der Rechenkompetenz fördere ich ebenso die Wahrnehmungsleistung (phonologische Bewusstheit, visuelle Differenzierung, usw.) und auch die Konzentration Ihres Kindes.

Entspannungsverfahren, therapeutische Geschichten und Elemente aus der Maltherapie ergänzen mein Angebot.

Begleitend zur psychologischen Therapie finden regelmäßige Elterngespräche statt.